JAHRESGABEN 2017 / 2018

EI ARAKAWA & CHRISTIAN NAUJOKS, ANNA-SOPHIE BERGER, ELIZA DOUGLAS, HENNING FEHR & PHILIPP RÜHR, ALICIA FRANKOVICH, ISABELLA FÜRNKÄS, WADE GUYTON, JOHANNES PAUL RAETHER, HEDDA SCHATTANIK & ROMAN SZCZESNY, TOBIAS SPICHTIG, DAVIDE STUCCHI

 

Broschüre zum Dowload

Bestellformular

 

 

Ei Arakawa & Christian Naujoks

WARMHOLE STARSHINE #1-3, 2017

Acrylfarbe, Archivfotografie auf Metall, handgefärbter Stoff, LEDs, Sound, Metall, SD-Karten-Player, Netzgerät, MP3-Player, Umwandler, Verstärker

Gnawa Sänger: Jamal Zgarhi

#1 (Marrakech Rouge) 136 cm x 122 cm 

#2 (Mogador Bleu) 131 cm x 127 cm 

#3 (Violet) 132 cm x 132 cm 

3 Unikate

Je € 4.500.- (inkl. MwSt.)

 

Ei Arakawa setzt in seiner Jahresgabe seine Kollaboration mit dem Komponisten Christian Naujoks fort, mit dem er bereits für die diesjährigen Skulptur Projekte Münster zusammenarbeitete. Auch dort ging es um die für Arakawa charakteristische, performative und musikalische Inszenierung malerischer Setzungen. Für Warmhole Starshine #1- 3 folgten Arakawa und Naujoks in Recherchen den Pfaden des Kölner Künstlers Michael Buthe nach Marrakesch, wo dieser seit den 1970er Jahren regelmäßig lebte. Obwohl Buthes Werk in jüngerer Zeit wiederentdeckt wurde, sind seine Beziehungen zu marokkanischen Männern meist unerwähnt geblieben. Die Künstler verwenden demgegenüber bewusst Fotogra en von Buthes künstlerischen Aktionen mit den Körpern seiner marokkanischen Liebhaber als ihr Ausgangsmaterial. Für die drei multimedialen Wandgemälde der Serie Warmhole Starshine #1-3 wurden fotografische Fundstücke auf handgefärbtem textilem Hintergrund mit Körperabdrucken der Künstler und aufgestickten LED-Animationen nach Buthes Sternornamenten kombiniert und zusammen mit von seiner künstlerischen Praxis inspirierter Musik in eine marokkanisch-rheinländische Konstellation gebracht.

Anna-Sophie Berger

BEST OFF, 2017

Druck auf Papier 20 cm x 73 cm

Auflage 6 + 3 AP

€ 500.- (gerahmt)

 

Anna-Sophie Berger beobachtet, dokumentiert und appropriiert visuelle popkulturelle Phänomene, in denen sich – in realen und in virtuellen Räumen – die Entwicklung neuartiger ästhetischer Formensprachen und kultureller Codes manifestiert. Hierbei interessiert die Künstlerin der ökonomische Kreislauf eines Objekts von der Anonymität zur Intimität: sein Produktionskontext, die physischen Qualitäten des verwendeten Materials, seine subjektive Gebrauchsbiografie sowie die vielfältigen, häufig auch digital aufgezeichneten Beziehungsgeschichten zwischen Benutzer_innen und Objekt. Bergers Jahresgabe best off zeigt eine Liste von ihr zu lernenden Englischvokabeln, die sie in eine eigens kreierte Schrifttype gesetzt hat. Angelehnt an die individuell angefertigten, von Straßenkünstler_innen in der New Yorker China Town mit Tusche hergestellten Namensschilder entwickelte sie eigene, häufig assoziativ bildlich oder symbolisch funktionierende Neuinterpretationen der Buchstaben des lateinischen Alphabets. Auf diese Weise erprobt die Künstlerin Sprache als ein formbares, skulpturales und hybrides Material und schreibt damit dadaistische und modernistische Experimente mit Schrifttypen aus den 1920er Jahren auf eine neo-romantische Weise fort.

Eliza Douglas

CORBIN, 2017

Öl auf Holz 27,9 cm x 35,6 cm

Unikat

€ 2.700.-

ANNE, 2017

Öl auf Holz 35,6 cm x 40,6 cm

Unikat

€ 2.900.-  

 

Eliza Douglas testet in ihrer malerischen Praxis die Wertigkeiten und Möglichkeiten analoger Bildproduktion als Nachbild-Träger der digitalen Distributionsmuster der Gegenwart aus. Indem sie anonyme Portraits (entnommen aus Datenbanken einer Fotoagentur) von professionellen Kunstmaler_innen in Shenzhen, China, als Ölgemälde im Stil der Neuen Sachlichkeit ausführen lässt, wird globalisiertes Outsourcing zum Qualitätsstandard des klassischen Bildmediums. Douglas’ Jahresgaben Anne und Corbin demonstrieren gleich- zeitig einen direkten Rückbezug auf die kaum weniger professionalisierten Produktionsmaßstäbe klassischer Portraitmalerei, wie auch deren Öffnung in Richtung einer aktualisierten Sachlichkeit. Selbst da wo die pastose Pinselführung auf Anne impressionistische Assoziationen weckt und der Titel den Vornamen von Douglas’ Lebenspartnerin benennt, überschreitet der entblößte Oberkörper in Kombination mit dem mitabgebildeten digitalen Portrait auf der Sykpeoberfläche des Laptops den romantischen Sinn des „Privaten“ deutlich. Douglas’ Malereien sind immer zugleich anonym und persönlich, geben ein Zuviel an Einblick, dem trotzdem kein subjektiver Sinn anhaftet.

Henning Fehr & Philipp Rühr

JAHRESGABE, 2017

Copic Marker, Buntstift auf Papier 30 cm × 40 cm

2 Unikate

Je € 800.-

 

Zumeist eingebettet in eine Installation sind die Filme von Henning Fehr und Philipp Rühr recherchebasierte Investigationen transkultureller und zeithistorischer Ereignisse zwischen Musik, Architektur und sozialen Räumen. Hierbei ist ihnen die sorgsame Einbindung themenbezogener Widersprüche ein zentrales Anliegen. Ihre diesjährige Jahresgabe besteht aus zwei zusammenhängenden Unikaten: handgezeichnete Kopien des Artikels „Kreative und ihr Kampf ums Geld“ aus den Erlanger Nachrichten. Mit Zeichenstift übertrug das Duo diesen Artikel über prekäre künstlerische Arbeitsbedingungen minutiös auf Papier und wiederholt somit ein Kennzeichen ihrer genreübergreifenden, installativen Arbeiten: das manuelle Kopieren, Konstellieren und Zeigen textbasierten Wissens im Ausstellungsraum. In ihren Zeichnungen fließen regionale Biografien, unbezahlte Arbeitszeit und altruistische Motive ineinander – zwei Gaben an den Kunstverein, die ihren Entstehungskontext sensibel mitverhandeln. 

Alicia Frankovich

INTENSITIES (TWINS AND LOVERS) #1- 4, 2016/2017

Filzstift, Stabilo auf Papier

#1 24 cm x 32 cm / 24 cm x 32 cm

#2 24 cm x 32 cm / 24 cm x 31 cm

#3 24 cm x 31 cm / 24 cm x 32 cm

#4 24 cm x 31 cm / 24 cm x 31 cm

4 Unikate bestehend aus je zwei Zeichnungen

Je € 850.- (gerahmt)

 

In ihren Skulpturen, Videoinstallationen und Performances erforscht Alicia Frankovich die Dimensionen frei gewählter Verwandtschaftsbeziehungen und Lebensallianzen zwischen menschlichen ebenso wie nicht-menschlichen Akteur_innen im digitalen Zeitalter. Die im Rahmen ihrer Einzelausstellung im Kunstverein neu produzierte Performance Twins and Lovers (2017) beispielsweise verhandelte die Herausforderungen und Tücken des „Pairings“, einer gesellschaftlichen Kollektivierung in zumeist dualen Einheiten. Die diesjähri- ge Jahresgabe Intensities (Twins and Lovers) #1 -  4 besteht aus einer viertei- ligen Serie von je einer Paarung abstrakter Zeichnungen, die Aufzeichnungen der verschiedenen Frequenzen von Alpha-, Beta-, Delta-, Theta- und Gamma-Hirnwellen spielerisch reinterpretieren. Die permanente Veränderung und die Überschneidung psychischer Konditionen sind Ausgangspunkte dieser handgezeichneten und farbintensiven Arbeiten. Frankovichs Fiktionalisierung diagrammatischer Hirnströme zielt ab auf imaginative psychische Zustände, die durch atypische Korrespondenzen und Äquivalenzen zwischen vernetzten Hirnen entstehen: Was passiert, wenn das Ekstatische und das Konzentrierte sich in einer Tagtraumphase berühren?

Isabella Fürnkäs

HIDE & SEEK (#1- 8), 2017

Tusche, Kaffee, Bleistift, Öl-Sticks auf Papier, Plexiglas 29,7 cm x 42 cm

8 Unikate

Je € 780.-

 

In ihren Videoarbeiten, Performances, Zeichnungen und Installationen stellt sich Fürnkäs der unaufhaltsamen Bildererzeugung des 21. Jahrhunderts und untersucht über den Einsatz von Zufall und Alltagspraktiken die visuellen Räume unserer Gegenwart. Dabei setzt sie Sprache, Zeichnung sowie Gesten ein, um die Bilderfluten über performative, installative und zeitbasierte Techniken in medienreflexive Handlungen umzuwandeln. Bei Fürnkäs‘ diesjähriger Jahresgabe Hide & Seek (# 1 - 8) handelt es sich um eine Serie von fiktiven Portraits, die ihren Ausgangspunkt in passfotogroßen Zeichnungen von Gesichtern nehmen. Analog zu letzteren ist es auch bei Hide & Seek ein Kaffeefleck, der mit Tusche und Öl-Sticks so bearbeitet wurde, das stark abstrahierte, zum Teil expressive, zum Teil subtile oder gespenstisch wirkende Gesichter auf dem Papier erscheinen. Von exaltiert, kontemplativ bis opak reicht der Ausdruck ihrer portraitierten Gestalten, die jedoch – im Kontrast zu digitalen Bildern – eine medial eingeschriebene, verletztliche Qualität aufweisen.

Wade Guyton

ZEICHNUNGEN FÜR EIN KLEINES ZIMMER, VOL. II, PAGES 61-62, 2014

160,02 cm x 112,39 cm (ohne Rahmen)

Auflage 15 + 2 AP (#1- 12 für den Kunstverein)

€ 7.500.- (gerahmt)

 

Wade Guyton untersucht in seinen Arbeiten die Materialitäten und Eigenlogiken visueller Reproduktionsverfahren an der Schnittstelle von alten und neuen Medien in der bildenden Kunst. Im Zentrum stehen dabei konkrete Herstellungsprozesse mit dem Tintenstrahldrucker, im Zuge derer am PC erstelltes grafisches Material – ikonisch etwa das „X“ oder das Flammenmotiv – unter bewusster Inkaufnahme von Fehlstellen und Zufällen auf diverse Trägermedien aufgebracht wird. Für seine Zeichnungen verwendet der Künstler meist ausgerissene Seiten von Kunstkatalogen, so dass sich in der Schichtung der Druckebenen neue visuelle und kunsthistorische Bedeutungskonstellationen ergeben. Guytons Jahresgabe für den Kunstverein ist Teil einer 2010 begonnenen Serie, in der er seine „Zeichnungen“ zunächst auf seinem einfarbig gefliesten Küchenfußboden in Stapeln abfotografiert, dann in mit entsprechenden Vinyl-Fliesen ausgelegten Tischvitrinen präsentiert und die Fotografien schließlich als Künstlerbuch publiziert. Die Jahresgabe ergänzt diese Metamorphosen um einen weiteren Schritt, indem ein Einzelblatt herausgelöst und als Edition aufgelegt wird – ein medienreflexives Palimpsest in der Tradition des „Quodlibet“, bei dem man im 17. Jahrhundert Schriftstücke und Grafiken zu täuschend echten Stilllebendarstellungen konstellierte.   

Johannes Paul Raether

PROTEKTO.X.X. 5.5.5.1 - 3 SCHMELZRITUALPLATZ, 2016

Outdoor-Textilien 465 cm x 310 cm

Unikat

€ 2.900.-

 

Die Arbeitsweise von Johannes Paul Raether lässt sich mit der Tätigkeit eines „Identitekten“ umschreiben. So entwirft der Künstler seit 2009 ein wachsendes, multigenerationales Set an konstruierten Persönlichkeiten, Avataras und SelbstSchwestern, deren Identitäten jeweils mit bestimmten Fragen künstlerischer Forschung verknüpft sind. Avataras der Gattung „Protektoramae“ beispielsweise sind mit dem gespenstischen Imperium kapitalistischer Produktionsverhältnisse befasste „Weltheilungshexen“. Ihre zentrale These lautet, die Menschheit sei von den abstrakten Prinzipien des Kapitals besessen und habe sich zu einer Prothese ihrer eigenen Kommunikationsgeräte entwickelt. Raethers Jahresgabe besteht aus einer Decke für ein techno-alchemistisches Ritual von Protekto.x.x 5.5.5.1. Die Arbeit verzeichnet symbolisch das diskursive und performative Repertoire der Avatara – Seltene Erden, Schmelzplatz, Hexensymbol, etc. –  und problematisiert so die Materialität, Herstellungsprozesse und Produktionsstätten zeitgenössischer Informationstechnologien ebenso wie das Verhältnis des menschlichen Körpers zu seinen Screens und Displays.

Hedda Schattanik & Roman Szczesny

FIGUR 1- 6 (APARTMENT MONOLOGUE), 2017 

Pigmentprint 21 cm x 29,7 cm

6 Unikate 

Je € 360.- (gerahmt)

 

Bei Figur 1- 6 (Apartment Monologue) von Hedda Schattanik und Roman Szczesny handelt es sich um sechs fotografsche Nahaufnahmen kolorierter  Szczes Knetfguren, die nach menschlichen, tierischen und pfanzlichen Vorbildern gestaltet wurden und am Ende ihres jüngsten Films Apartment Monologue (2017) auf einem Marmortisch in Erscheinung treten. Der Film zeigt eine verlassene Künstler_innenwohnung im Halbdunkel, die den Betrachter_innen mittels der Einrichtungsgegenstände ihre forensische Geschichte erzählt. Zu hören ist eine weibliche Stimme, deren Lebensbeichte so gesampelt ist, dass ihre Fakten stets aufs Neue im elektronischen Knarzen verschwinden. Komisch, erratisch, anzüglich, poetisch und düster sind die zurückgelassenen Figuren, die nun eigens für die Jahresgaben erneut fotografsch inszeniert wurden. Sie erzählen, was die artifziell zögerliche Stimme im Film nicht zu benennen vermag. Seit 2013 arbeiten Schattanik und Szczesny als Duo zusammen und produzieren mystische und visuell anspruchsvolle flmische Arbeiten. Apartment Monologue war ihr Beitrag zur hiesigen Jubiläumsausstellung Asymmetrische Architexturen – Lektüren zur Nachkriegsgeschichte des Kunstvereins.

Tobias Spichtig

GEIST MIT SCHNAPS (RECHTE HAND), 2017

Leder, Kunstharz, Metall, Glas, Birnenschnaps

30 cm x 17 cm x 10 cm

Unikat

GEIST MIT SCHNAPS (LINKE HAND), 2017

Leder, Kunstharz, Zigarette, Glas, Birnenschnaps

30 cm x 18 cm x 15 cm

Unikat

Je € 1.200.–

 

Tobias Spichtigs Jahresgabe Geist mit Schnaps besteht aus zwei gelben Handschuhen, die jeweils eine noch verschlossene Flasche Birnenschnaps zu halten scheinen. Während der linke Handschuh zusätzlich eine erkaltete Zigarette trägt, wird der rechte von einem Ring geschmückt. Mit der ebenso drastisch wie unheimlich wirkenden Arbeit schreibt Spichtig seine künstlerische Praxis fort, die sich von einem erweiterten Begriff der Malerei aus entfaltet und häufg Themen und Tropen von Mode und Modeindustrie aufgreift. Dabei vermitteln seine oft als Geister betitelten, in Kunstharz gehärteten Kleidungsskulpturen die spukhafte Präsenz der Körper, die in ihnen fehlen, und verschieben dadurch die Gesten der Mode ins Posthumanistische, während sie zugleich Assoziationen an Aberglauben und Volksmythologie wachrufen. Geist mit Schnaps spielt mit der Doppelbedeutung von Geist als Gespenst und Spirituose. Der verwendete Schnaps wurde von Spichtigs Großvater nach altem innerschweizer Rezept von sogenannten Heulämpen gebrannt. Spichtigs Arbeit wird so ganz buchstäblich zu einer hochpersönlichen Gabe des Künstlers. Indem sie zudem die ökonomische Metapher von der „unsichtbaren Hand“ vergegenständlicht, refektiert sie hintersinnig auf den potentiell ökonomischen Charakter des Geistigen in der Kunst.

Davide Stucchi

NECKAYA FOR DAVIDE, 2017

NECKAYA FOR BEATRICE, 2017

NECKAYA FOR KERSTIN, 2017

NECKAYA FOR DEBO, 2017

NECKAYA FOR CORRADO, 2017

Handgefertigte Seifenperlen, Gummidraht

5 Unikate

Je € 890.-

 

Davide Stucchis Arbeiten bewegen sich zwischen Mode, Skulptur und Performance. Im Zentrum seiner transdisziplinären Praxis steht der Körper – sein eigener, der seines Partners Mattia oder der ausgewählter Kollaborateur_innen – in seiner Plastizität, Geschlechtlichkeit, Fragilität und Endlichkeit. Im Zuge eines Aufenthalts in Marseille entdeckte Stucchi im Sommer 2016 das organische Produkt Seife als neuartiges Substrat für seine Skulpturen und Objekte. Dabei ist es gerade die vielfältige Einsetzbarkeit der Seife, die rituelle Waschungen ebenso aufruft wie das Zeremonielle im Alltäglichen, die den Künstler interessiert. Seine NecKAYA Serie besteht aus je individuell gefertigten Halsketten aus Draht und Seifenperlen. Vor ihrer Präsentation als Jahresgabe waren sie bereits Teil einer Performance der Künstler_innengruppe KAYA im Museo Madre, Neapel. Als Relikte eines fluiden, intersubjektiven Produktionsprozesses wandern die Halsketten, so Stucchi, „vom inneren Nukleus meines Körpers über den äußeren Nukleus der KAYA Aktion hin zu den anonymen Körpern der Mitglieder des Kunstvereins.“ Somit sind die NecKAYA subtile Verbindungsglieder zwischen Körpern von Fremden und Freunden.