20. März - 24. Mai 2010
Florian Pumhösl
Mit der Ausstellung von Florian Pumhösl präsentiert der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen einen österreichischen Künstler, dessen Werke an Vorstellungen des raumgreifenden Ensembles verschiedener Künste anknüpfen. Charakteristisch für Florian Pumhösls Arbeitsweise ist die Infragestellung der Hierarchie zwischen der eigenen Autorschaft und ihren Bezugsquellen, dem was er an historischer Referenz oder konkreter Anleihe aufnimmt und dem, was er selbst darstellen kann. Im Zentrum der Ausstellung steht der 24-teilige Zyklus Bewegliche Bühne, der in den Jahren 2008-2010 entstand und nun erstmalig komplett zu sehen sein wird.
28. November 2009 - 28. Februar 2010
Dance in My Experience
Die Ausstellung „Dance in My Experience" fragt, was aus den oftmals utopischen Ideen der 1968er Zeit geworden ist und argumentiert dabei nicht historisch, sondern stellt Werke der jüngeren Gegenwartskunst ins Zentrum, die aus heutiger Perspektive auf die revolutionären Ideen von damals blicken. Was ist von den Ideen und Idealen geblieben? Was ist Ausdruck der Zeit, was hat überzeitliche Qualitäten?
Eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von: Manon de Boer, Henning Bohl, Tom Burr, Claire Fontaine, Brice Dellsperger, Josephine Meckseper, Michaela Meise, Aleksandra Mir, Hanna Schwarz
29. August - 8. November 2009
DUBAI DÜSSELDORF
Was wäre, wenn in Zeiten der Globalisierung nicht nur Firmen, sondern auch Städte aus verschiedenen Ländern und Kontinenten fusionieren? Welche Synergien könnte eine solche Verbindung entwickeln, welche spekulativen Phantasien und Energien ihre bloße Ankündigung?
30. Mai - 9. August 2009
GERMAINE KRUIP
Aesthetics as a Way of Survival
Die Einzelausstellung der holländischen Künstlerin Germaine Kruip (*1970) stellt neue, speziell für die Ausstellung entstandene Werke vor. In ihren Rauminterventionen macht Kruip den Betrachter zum eigentlichen Akteur, wenn dieser mit minimalen Mitteln bühnenartig inszenierte Räume betritt. Sie konfrontiert ihn mit der Frage nach dem Verhältnis von Fiktion und Wirklichkeit, von Authentizität und Darstellung. Handelt es sich um Repräsentationen von Wirklichkeit oder um Konstrukte, um Abbilder oder Erfindungen?
7. Februar - 10. Mai 2009
ISABELLE CORNARO
Sehen bedeutet auch die Produktion von Erkenntnis. Perspektivische Konstruktionen etwa führen zu bildhaften Eindrücken, sind vor allem aber technische Überformungen unserer Wahrnehmung, die auf das Bild einwirken.
Die Skulpturen, Zeichnungen und Installationen der französischen Künstlerin Isabelle Cornaro (*1974) kreisen um die Organisation von Perspektiven, Abstand und Nähe und das Wechselspiel zwischen zeichenhaftem und realem Raum. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Wahrnehmung von Landschaft und die kulturelle Überformung von Natur. Insbesondere französischen Parkanlagen des Barock und ihre Aufarbeitung in der Malerei dienen ihr als Ausgangspunkt für Überlegungen zu grundsätzlichen Fragen der Repräsentation und Wahrnehmung, des Verhältnisses zwischen darstellend und abstrakt.
