Walter Dahn

Teufelchen/Paris, 1984

Fotografie, 30 x 40 cm

gerahmt, nummeriert und signiert

Auflage 12 (1991)

565,- EUR

Frauke Dannert

Grid, 1984

Fotografie, 2010

Papiercollage, ca. 21 x 16 cm

gerahmt, 
signiert und datiert

7 Unikate

720,- EUR

Thea Djordjaze

Die Mathematik, 2001

diverse Buchseiten, herausgerissen und gerahmt,

27 cm x 21cm, 25 einseitig, signiert und datiert

Auflage 25

150,- EUR

Jason Dodge

Bread starter and key, 2009

verpackt 11 x 11 cm

signiert, datiert und nummeriert

Auflage 10 (+ 3 A.P.)

560,- EUR (inkl. MwSt.)

Eliza Douglas

CORBIN, 2017 (nicht mehr erhältlich)

Öl auf Holz 27,9 cm x 35,6 cm

Unikat

€ 2.700.-

ANNE, 2017 (nicht mehr erhältlich)

Öl auf Holz 35,6 cm x 40,6 cm 

Unikat

€ 2.900.-  

 

Eliza Douglas testet in ihrer malerischen Praxis die Wertigkeiten und Möglichkeiten analoger Bildproduktion als Nachbild-Träger der digitalen Distributionsmuster der Gegenwart aus. Indem sie anonyme Portraits (entnommen aus Datenbanken einer Fotoagentur) von professionellen Kunstmaler_innen in Shenzhen, China, als Ölgemälde im Stil der Neuen Sachlichkeit ausführen lässt, wird globalisiertes Outsourcing zum Qualitätsstandard des klassischen Bildmediums. Douglas’ Jahresgaben Anne und Corbin demonstrieren gleich- zeitig einen direkten Rückbezug auf die kaum weniger professionalisierten Produktionsmaßstäbe klassischer Portraitmalerei, wie auch deren Öffnung in Richtung einer aktualisierten Sachlichkeit. Selbst da wo die pastose Pinselführung auf Anne impressionistische Assoziationen weckt und der Titel den Vornamen von Douglas’ Lebenspartnerin benennt, überschreitet der entblößte Oberkörper in Kombination mit dem mitabgebildeten digitalen Portrait auf der Sykpeoberfläche des Laptops den romantischen Sinn des „Privaten“ deutlich. Douglas’ Malereien sind immer zugleich anonym und persönlich, geben ein Zuviel an Einblick, dem trotzdem kein subjektiver Sinn anhaftet.

Jürgen Drescher

Eines von zehn (SO), 1996

Lack auf Fotokarton, 50 x 70 cm

10 Unikate

385,- EUR

Jürgen Drescher

Eines von zehn (NU), 1996

Lack auf Fotokarton, 50 x 70 cm

10 Unikate

385,- EUR

Michael Dreyer

Pianist, 2014

Kunststoffguss, 12 x 15 x 19 cm

und Set von 4 Postkarten

8 + 5 AP

je 940,- EUR

Udo Dziersk

Fundstück, 2013

Crayon, Öl/Papier, 70 x 50 cm

Unikat

4200,- EUR

 

Udo Dziersk, geboren 1961 in Gelsenkirchen, ist Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Arbeiten basieren auf dem Prinzip der Collage – weniger im formalen Sinne des Zusammenbringens verschiedener Materialien, sondern vielmehr in einer inhaltlichen Dimension. So nutzt Dziersk als Bildelement bewusst die auratische Aufladung religiöser wie auch weltlicher Artefakte und Symbole, komponiert genauestens deren Verbindung untereinander und schafft Zwischenräume, die neue Bedeutungshorizonte offenlegen. Oftmals reflektieren diese narrativen Elemente persönliche Erlebnisse und Erfahrungen in Dziersks täglichem Leben und werden so zu einer bildhaft abstrahierten Landkarte seiner selbst. Mittels Transparenzen, Rahmungen und Übermalungen definiert er eine inhaltliche Ordnung und Hierarchie, die vom Betrachter entdeckt und entschlüsselt werden kann und soll. Seine Jahresgabe für den Kunstverein mit dem Titel Fundstück gibt einen Blick auf eine intime Szenerie, gerahmt von einer ähnlich eines Vorhanges, opaken Fläche, frei. Zart und ephemer wird die Kontur einer jungen Frau erkennbar – das Profil stärker akzentuiert und in den Bildmittelpunkt gerückt – in Zwiesprache mit einem Echsen ähnlichen Wesen versunken. Diese surrealistische Komposition lässt Spielraum für diverse Deutungen und Assoziationen, doch bleibt die finale Lesart dem Rezipienten überlassen und gestaltet sich so offen für eigene Interpretationen und persönliche Projektionen.