GENRE

GENRE, 2015

Trainingsanzug, Unikat, fünf verschiedene Sets in Größe L

Digitaldruck und Flexdruck auf Textil

Oberteil ca. 80 x 80 x 1,5 cm, Hose 100 x 40 x 1,5 cm

Der Anzug Nr. 3 „e“ ist bereits verkauft.

710,– EUR (inkl. MwSt.)

Daniela Georgieva

Ohne Titel
Ariel
Together
Ohne Titel
Young and Lost 
Looking for the Magic Woman

2009

Collage, verschiedene Materialien, gerahmt

je 29,7 x 41,6 cm

signiert und datiert, 6 Unikate mit unterschiedlichen Motiven

650,- EUR

Manuel Graf

Woher kommt die Kunst – oder die Blüte des Menschen? 1-3, 2006

C-Prints (Filmstills)

18 x 24 cm (Motiv 1 + 2), 21 x 21 cm (Motiv 3)

signiert, datiert und nummeriert

Auflage je Motiv 20 + 2

170,- EUR (inkl. MwSt.)

Wade Guyton

ZEICHNUNGEN FÜR EIN KLEINES ZIMMER, VOL. II, PAGES 61-62, 2014 (z. T. verkauft)

160,02 cm x 112,39 cm (ohne Rahmen)

Auflage 15 + 2 AP (#1- 12 für den Kunstverein)

€ 7.500.- (gerahmt)

 

Wade Guyton untersucht in seinen Arbeiten die Materialitäten und Eigenlogiken visueller Reproduktionsverfahren an der Schnittstelle von alten und neuen Medien in der bildenden Kunst. Im Zentrum stehen dabei konkrete Herstellungsprozesse mit dem Tintenstrahldrucker, im Zuge derer am PC erstelltes grafisches Material – ikonisch etwa das „X“ oder das Flammenmotiv – unter bewusster Inkaufnahme von Fehlstellen und Zufällen auf diverse Trägermedien aufgebracht wird. Für seine Zeichnungen verwendet der Künstler meist ausgerissene Seiten von Kunstkatalogen, so dass sich in der Schichtung der Druckebenen neue visuelle und kunsthistorische Bedeutungskonstellationen ergeben. Guytons Jahresgabe für den Kunstverein ist Teil einer 2010 begonnenen Serie, in der er seine „Zeichnungen“ zunächst auf seinem einfarbig gefliesten Küchenfußboden in Stapeln abfotografiert, dann in mit entsprechenden Vinyl-Fliesen ausgelegten Tischvitrinen präsentiert und die Fotografien schließlich als Künstlerbuch publiziert. Die Jahresgabe ergänzt diese Metamorphosen um einen weiteren Schritt, indem ein Einzelblatt herausgelöst und als Edition aufgelegt wird – ein medienreflexives Palimpsest in der Tradition des „Quodlibet“, bei dem man im 17. Jahrhundert Schriftstücke und Grafiken zu täuschend echten Stilllebendarstellungen konstellierte.