Hedda Schattanik & Roman Szczesny

(v.l.n.r. / v.o.n.u.)

FIGUR 6 (APARTMENT MONOLOGUE), 2017 

FIGUR 3 (APARTMENT MONOLOGUE), 2017  (nicht mehr erhältlich)

FIGUR 4 (APARTMENT MONOLOGUE), 2017  (nicht mehr erhältlich)

FIGUR 5 (APARTMENT MONOLOGUE), 2017  (nicht mehr erhältlich)

FIGUR 2 (APARTMENT MONOLOGUE), 2017  (nicht mehr erhältlich)

FIGUR 1 (APARTMENT MONOLOGUE), 2017  (nicht mehr erhältlich)

Pigmentprint 21 cm x 29,7 cm

6 Unikate

Je € 360.- (gerahmt)

 

Bei Figur 1- 6 (Apartment Monologue) von Hedda Schattanik und Roman Szczesny handelt es sich um sechs fotografische Nahaufnahmen kolorierter Knetfguren, die nach menschlichen, tierischen und pfanzlichen Vorbildern gestaltet wurden und am Ende ihres jüngsten Films Apartment Monologue (2017) auf einem Marmortisch in Erscheinung treten. Der Film zeigt eine verlassene Künstler_innenwohnung im Halbdunkel, die den Betrachter_innen mittels der Einrichtungsgegenstände ihre forensische Geschichte erzählt. Zu hören ist eine weibliche Stimme, deren Lebensbeichte so gesampelt ist, dass ihre Fakten stets aufs Neue im elektronischen Knarzen verschwinden. Komisch, erratisch, anzüglich, poetisch und düster sind die zurückgelassenen Figuren, die nun eigens für die Jahresgaben erneut fotografsch inszeniert wurden. Sie erzählen, was die artifziell zögerliche Stimme im Film nicht zu benennen vermag. Seit 2013 arbeiten Schattanik und Szczesny als Duo zusammen und produzieren mystische und visuell anspruchsvolle filmische Arbeiten. Apartment Monologue war ihr Beitrag zur hiesigen Jubiläumsausstellung Asymmetrische Architexturen – Lektüren zur Nachkriegsgeschichte des Kunstvereins.

Silke Schatz

Bobstraße 8-6, 2001

Linoldruck auf Japanpapier, Hand geschnitten, ca. 45 x 63,5 cm

1-2 Zweifarbdruck, 3-8 Dreifarbdruck, 9-10 Vierfarbdruck

signiert, datiert und nummeriert

Unikate, Auflage 10 + 2

486,- EUR

Eske Schlüters

Ohne Titel, 2008

Pigmentdruck auf Leinwand, Din A0

5 unterschiedliche Motive, Auflage je 5

280,- EUR

Jeannette Schnüttgen

ohne Titel, 2010

Mischtechnik auf Papier, 30 x 42 cm

gerahmt, signiert und datiert

15 Unikate (Motiv 4)

480,- EUR

Rob Scholte

Little Delft Street, 2011

Monoprints auf Papier, 110 x 75 cm, gerahmt und signiert

16 einzigartige Exemplare, je 1 + 1 AP

550,- Euro

Hanna Schwarz

Splitter, 2009 (z. T. verkauft)

Sperrholz, Lack, Gouache, Papier, Spiegel

fünfteilig

60,5 x 43 x 43 cm; 71,5 x 56 x 44 cm und 88 x 54 x 69 cm

signiert

Auflage 5

1.050,- EUR (inkl. MwSt.)

Hartwig Schwarz

Banner, 2002

Fahnenstoff, Stickerei, 46 x 120 cm

signiert, datiert und numeriert

Auflage 5 + 2

280,- EUR

Fritz Schwegler

Kreissäge, 1972

Effeschiade, Farbsiebdruck, 70 x  50 cm

Auflage 100 (1972)

82,- EUR

Fritz Schwegler

Der Säulenheilige, 1976

Farblithografie, 70 x 50 cm

Auflage 120 (1976)

82,- EUR

Tino Sehgal

An die Mitglieder des Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, 2005

Unikat bestehend aus 300 Teilen

Jahresgabe exklusiv für den Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen

je Teil

25,- EUR

Beate Selzer

Ohne Titel, 2000

Öl/Acryl auf grauem Papier, 29,5 x 20,2 cm, signiert

10 Unitkate

370,- EUR

Katharina Sieverding

HEADLINES 1975 – 2011, 2015

Archival Print auf Brilliant Museum Satin Matte White 300 g/qm

zweiteilig, je 1 1 2 x 82 cm

Auflage: 8 + 2 AP

signiert und nummeriert

3570,– EUR (inkl. MwSt.)

Niels Sievers

6 Recordings (white)

6 Recordings (black), beide 2008

Öl auf Vinyl, Durchmesser ca. 30 cm

Jede Platte und jedes Cover (weiss / schwarz) signiert, datiert und nummeriert

2 Variationen, je 6 ähnliche Unikate

540,- EUR

 

 

 

Rosa Sijben

Set 1 (Dokumentation der Arbeit ‚Baustelle‘, Kunstverein Düsseldorf, 15-02-14)

Set 2 (Dokumentation der Arbeit ‚Baustelle‘, Kunstverein Düsseldorf, Woche 2)(Abbildung)

Set 3 (Dokumentation der Arbeit ‚Baustelle‘, Kunstverein Düsseldorf, Woche 3)

Set 4 (Dokumentation der Arbeit ‚Baustelle‘, Kunstverein Düsseldorf, Woche 4)

Set 5 (Dokumentation der Arbeit ‚Baustelle‘, Kunstverein Düsseldorf, Woche 5)

je zwei Fotografien, je 27 x 18 cm

Fotograf: Nemo Nonnenmacher

Giclèe print, Hahnemühle Photo Rag (310 gsm, Bright White, 100% cotton)

je Edition 2 + 2 AP mit Zertifikat

je 490,- Euro

Motiv 1, 2 und 3 vergriffen

Tobias Spichtig

GEIST MIT SCHNAPS (RECHTE HAND), 2017 (nicht mehr erhältlich)

Leder, Kunstharz, Metall, Glas, Birnenschnaps

30 cm x 17 cm x 10 cm

Unikat

GEIST MIT SCHNAPS (LINKE HAND), 2017 (nicht mehr erhältlich)

Leder, Kunstharz, Zigarette, Glas, Birnenschnaps

30 cm x 18 cm x 15 cm

Unikat

Je € 1.200.–

 

Tobias Spichtigs Jahresgabe Geist mit Schnaps besteht aus zwei gelben Handschuhen, die jeweils eine noch verschlossene Flasche Birnenschnaps zu halten scheinen. Während der linke Handschuh zusätzlich eine erkaltete Zigarette trägt, wird der rechte von einem Ring geschmückt. Mit der ebenso drastisch wie unheimlich wirkenden Arbeit schreibt Spichtig seine künstlerische Praxis fort, die sich von einem erweiterten Begriff der Malerei aus entfaltet und häufg Themen und Tropen von Mode und Modeindustrie aufgreift. Dabei vermitteln seine oft als Geister betitelten, in Kunstharz gehärteten Kleidungsskulpturen die spukhafte Präsenz der Körper, die in ihnen fehlen, und verschieben dadurch die Gesten der Mode ins Posthumanistische, während sie zugleich Assoziationen an Aberglauben und Volksmythologie wachrufen. Geist mit Schnaps spielt mit der Doppelbedeutung von Geist als Gespenst und Spirituose. Der verwendete Schnaps wurde von Spichtigs Großvater nach altem innerschweizer Rezept von sogenannten Heulämpen gebrannt. Spichtigs Arbeit wird so ganz buchstäblich zu einer hochpersönlichen Gabe des Künstlers. Indem sie zudem die ökonomische Metapher von der „unsichtbaren Hand“ vergegenständlicht, refektiert sie hintersinnig auf den potentiell ökonomischen Charakter des Geistigen in der Kunst.

John Stezaker

Jerusalem, 2006

Zeitungsfoto auf Karton, 8,1 x 18,1 cm auf 29,5 x  40,6 cm

gerahmt, signiert, datiert und nummeriert

Auflage 7 + 1 (2006/2007)

980,- EUR

Beat Streuli

New York 04, 2005

Laserchrome Print, Bildgröße 42 x 60 cm auf 58 x 75,4 cm

signiert, datiert und nummeriert

Auflage 20 + 3 (2005/2006)

850,- EUR

Davide Stucchi

(v.l.n.r.)

NECKAYA FOR KERSTIN, 2017

NECKAYA FOR DAVIDE, 2017

NECKAYA FOR BEATRICE, 2017

NECKAYA FOR CORRADO, 2017

NECKAYA FOR DEBO, 2017

Handgefertigte Seifenperlen, Gummidraht

5 Unikate

Je € 890.-

 

Davide Stucchis Arbeiten bewegen sich zwischen Mode, Skulptur und Performance. Im Zentrum seiner transdisziplinären Praxis steht der Körper – sein eigener, der seines Partners Mattia oder der ausgewählter Kollaborateur_innen – in seiner Plastizität, Geschlechtlichkeit, Fragilität und Endlichkeit. Im Zuge eines Aufenthalts in Marseille entdeckte Stucchi im Sommer 2016 das organische Produkt Seife als neuartiges Substrat für seine Skulpturen und Objekte. Dabei ist es gerade die vielfältige Einsetzbarkeit der Seife, die rituelle Waschungen ebenso aufruft wie das Zeremonielle im Alltäglichen, die den Künstler interessiert. Seine NecKAYA Serie besteht aus je individuell gefertigten Halsketten aus Draht und Seifenperlen. Vor ihrer Präsentation als Jahresgabe waren sie bereits Teil einer Performance der Künstler_innengruppe KAYA im Museo Madre, Neapel. Als Relikte eines fluiden, intersubjektiven Produktionsprozesses wandern die Halsketten, so Stucchi, „vom inneren Nukleus meines Körpers über den äußeren Nukleus der KAYA Aktion hin zu den anonymen Körpern der Mitglieder des Kunstvereins.“ Somit sind die NecKAYA subtile Verbindungsglieder zwischen Körpern von Fremden und Freunden.

STUDIO FOR PROPOSITIONAL CINEMA

Inauguration / The Disinfecting Sun / Content in Spite of Form / The Cinema of Daily Existence / Farming in Düsseldorf / Sitting Feeding Sleeping, 2013 

6 Plakate für das Schaufenster des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf 

Mappe (mit Siebdruck-Text) mit 6 Plakaten, Offsetdruck, jedes 59,4 x 42 cm 

Auflage 12 + 12 AP, einzeln signiert mit Atelierstempel 

je Mappe 540,- EUR (inkl. MwSt.)

Studio for Propositional Cinema

IN ADVANCE OF A SHIPWRECK: (4KVD), 2016 (z.T. verkauft)

Selbstklebende Folie mit Installationsanweisung, 208,2 x 17,4 cm

Auflage  12 + 4 AP

Je 750,– EUR (inkl. MwSt.)

 

Das Studio For Propositional Cinema hat sich 2013 im Rahmen der Veranstaltung Proposals and Propositions im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen gegründet. Es konstituierte sich in einem Manifest und proklamierte: „Wir sind für Produktion und die Negation von Produktion. Wir sind für Distribution und die Negation von Distribution. Wir sind für Rezeption und die Negation von Rezeption“. Als wiederkehrendes Element durchzieht Sprache nahezu alle Projekte und Arbeitsbereiche des Studio for Propositional Cinema, das anonym, individuell und kollektiv agiert. Der silberne Schriftzug der Jahresgabe ist abgeleitet von der Ausstellung IN ADVANCE OF A SHIPWRECK:, die aktuell im Kunstverein zu sehen ist und deren Titel auf den zu diesem Anlass geschriebenen Text zurückgeht. Auf Folie geplottet überschreibt und verbindet er die äußeren und inneren Architekturelemente des Kunstvereins und verweist auf die Notwendigkeit kultureller Produktion in einer Gesellschaft, die diese zwar zunehmend verweigert, aber „wie Sauerstoff“ braucht. Sind es hier das Schaufenster, die Buchhandlung Walther König, die Fassade und schließlich Foyer und Ausstellungsraum, die zu semantischen Trägern bzw. vergänglichen Zeitkapseln werden, wartet der titelgebende Jahresgabentext mit seinen klimatologischen Metaphern und Endlichkeitsideen nun darauf, den privaten Raum zu überschreiben.

Walter Swennen

ohne Titel (Düsseldorf), 2015

gefaltetes Zeitungspapier,

Stempel, 40,5 x 21 x 0,5 cm

10 Unikate

signiert und nummeriert

1450,– EUR (inkl. MwSt.)