Sol Calero, Pica Pica, 2018, Installationsansicht “Sol Calero – Pica Pica”, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (1. September bis 28. Oktober 2018), Foto: Katja Illner.

 

Der genaue Termin wird zeitnah bekannt gegeben.

 

Artist Talk: Sol Calero im Gespräch mit Sira Pizà. Von Milagritos zu El Patio: Praktiken des Synkretismus in kolonialer Kunst (in englischer Sprache)

Sol Calero lebt in Berlin. Sie hat in den letzten Jahren eine vielförmige Arbeitsweise entwickelt, um kulturelle Codes, gemeinschaftliche Umgebungen und die Bildproduktion innerhalb Lateinamerikas – ebenso wie von in Migration lebenden lateinamerikanischen Gemeinschaften – zu untersuchen. Ausstellungsorte werden bei ihr zu lebendigen, immersiven Räumen des Austauschs und der sozialen Interaktion: Der Schönheitssalon, die Tanzstunde, die Schule oder auch das Setting einer Telenovela sind Szenarien, die sie nachbildet, um aufzuzeigen, dass die Konstruktion verbreiteter Paradigmen nicht nur durch gesellschaftliche ‚Stoffe‘ vermittelt wird und untrennbar mit ihnen verbunden ist, sondern aus diesen überhaupt erst ‚gewoben‘ wird.

Sira Pizà (*1985 in Barcelona) ist promovierte Geisteswissenschaftlerin und hat einen Masterabschluss in vergleichender Literatur- und Kunstwissenschaft und Philosophie der Universität Pompeu Fabra, mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst. Zuletzt lebte und arbeitete sie in Barcelona, Mexiko City und Berlin, wo sie neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit als Co-Direktorin einer Galerie tätig war, einen Projektraum leitete und unabhängige Projekte kuratierte. In den letzten zwei Jahren hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Sol Calero zusammengearbeitet.

 

Eintritt 3 Euro. Für Mitglieder ist der Eintritt frei.

 

Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung Pica Pica von Sol Calero (1. September - 28. Oktober 2018).